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Google stellt Gemini 4 Argon vor – zunächst nur für ausgewählte Cyber-Verteidiger

Google hat mit Gemini 4 Argon sein neues Frontier-Modell vorgestellt. Es steht zunächst nur vertrauenswürdigen Cyber-Verteidigern über das Fairwind Program zur Verfügung; der breitere Zugang soll folgen.

Redaktion FrontierRadar
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Aktualisiert: 3 Min.

Google hat Gemini 4 Argon als neues Frontier-Modell vorgestellt. Nach Googles Darstellung soll es bei komplexen Abläufen in der realen Software-Entwicklung, in der Wissensarbeit von Unternehmen, etwa in Recht und Finanzen, sowie in der Cyber-Verteidigung leistungsfähig sein. Die Ankündigung erschien am 30. September 2026.

Der Zugang ist zunächst stark begrenzt: Argon wird laut Google an vertrauenswürdige Cyber-Verteidiger über das Fairwind Program ausgerollt. Google will Rückmeldungen früher Tester sammeln und die Schutzmechanismen weiterentwickeln, bevor das Modell Entwicklern, Unternehmen und Verbrauchern „so bald wie möglich“ zur Verfügung steht. Einen konkreten Termin nennt die Ankündigung nicht; der breitere Zugang soll mit zahlenden API-Kunden und Google-AI-Ultra-Abonnenten beginnen.

Als technische Eckdaten nennt Google ein Output-Limit von einer Million Token, zuvor waren es 64.000. Der Einführungspreis liegt bei 2 US-Dollar pro Million Input-Tokens und 10 US-Dollar pro Million Output-Tokens, gecachte Input-Tokens sollen 95 Prozent günstiger sein. Nach der Einführungsphase gelten laut Google 4 und 20 US-Dollar.

Besonders hebt Google die Cybersicherheit hervor: Das Modell sei gezielt für defensive Aufgaben trainiert und könne nach Googles Angaben kritische Software-Schwachstellen autonom finden, validieren und patchen. Laut Medienberichten behauptet Google zudem, Argon liege in mehreren Benchmarks vor OpenAIs GPT-6 Astra sowie Anthropics Fable- und Opus-Modellen und führe den Index von Vals an. Diese Angaben stammen von Google selbst und sind bislang nicht unabhängig überprüft.

Einordnung: Mit dem begrenzten Start über ein Cyber-Programm folgt Google dem Muster, besonders fähige Modelle zunächst in kontrollierten Kreisen zu testen. Für Entwickler zählt vorerst, dass Google für den breiteren Zugang bei der Ankündigung keinen Termin genannt hat.

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