OpenAI-Finanzchefin Sarah Friar: OpenAIs Forschung setzt 3,1 Agent-Arbeitstage pro menschlichem Arbeitstag ein
In dem Essay „The Work Now Within Reach“ beschreibt OpenAI-CFO Sarah Friar, wie leistungsfähigere Modelle, Reichweite und eine eigene Compute-Strategie ineinandergreifen sollen. Als Beleg nennt sie interne Zahlen zum Agenteneinsatz in der Forschung.
OpenAI hat am 8. September 2026 den Essay „The Work Now Within Reach“ von CFO Sarah Friar veröffentlicht. Ihre These: Vorhaben, die bislang an Zeit, Kosten oder fehlender Expertise scheiterten, werden mit aktuellen KI-Systemen praktikabel, was neue Geschäfte und Märkte ermöglichen soll.
Friar bezeichnet GPT-6 Astra als das intelligenteste und am besten ausgerichtete Modell der Welt, führend etwa bei Computernutzung, Browsing, Softwareentwicklung, Cybersicherheit, Wissenschaft und professioneller Arbeit. Das sind Unternehmensangaben.
Als zentrale Kennzahl nennt der Essay, dass OpenAIs Forschungsorganisation Mitte August 2026 3,1 Agent-Arbeitstage für jeden menschlichen Arbeitstag nutzte, bezogen auf einen achtstündigen Arbeitstag. Die Zahl stammt aus OpenAIs Bericht „Research acceleration: The view inside OpenAI“.
Zur Kostenseite heißt es, GPT-5.6 Sol habe geholfen, die Serving-Software zu verbessern und die End-to-End-Servingkosten um 20 Prozent zu senken; weitere Verbesserungen hätten die Effizienz der Token-Erzeugung um mehr als 15 Prozent gesteigert. Der eigene Inferenzchip Jalapeño erreichte laut OpenAI im Benchmark InferenceX mit drei öffentlichen Modellen 1,5- bis 1,9-mal so viel Spitzen-Token-Durchsatz pro Watt wie die verglichenen kommerziellen Systeme; OpenAI will ihn bis Jahresende neben Beschleunigern von NVIDIA, AMD und weiteren Partnern einsetzen.
Einordnung: Der Text ist ein strategischer Essay der Finanzchefin. Die Zahlen sind Unternehmensangaben und wurden nicht unabhängig überprüft.
Quellen & weiterführende Links
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