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OpenAI und GSA: ChatGPT für US-Behörden ohne Lizenzgebühr und mit halbierten Nutzungskosten

OpenAI und die US-Beschaffungsbehörde GSA haben eine neue, 27 Monate laufende OneGov-Vereinbarung geschlossen. Berechtigte Behörden auf Bundes-, Landes-, Kommunal- und Stammesebene erhalten ChatGPT ohne Lizenzgebühr, 50 Prozent Rabatt auf die Nutzung und Zugang zum Cyber-Modell Daybreak Blue zum halben kommerziellen Preis.

Redaktion FrontierRadar
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Aktualisiert: 3 Min.

OpenAI und die US-General Services Administration (GSA) haben am 10. September 2026 eine neue OneGov-Vereinbarung vorgestellt. Sie baut auf dem Bundesangebot aus dem Vorjahr auf und richtet sich an berechtigte Stellen auf Bundes-, Bundesstaats-, Kommunal- und Stammesebene.

Kern des Angebots: Die Plattformlizenz, die laut OpenAI normalerweise 15 US-Dollar pro Nutzer und Monat kostet, entfällt; die tokenbasierte Nutzung wird um 50 Prozent rabattiert. Laut OpenAI und GSA gibt es keine Mindestabnahme und keine Ausgabenverpflichtung. Die GSA spricht von einem verbrauchsbasierten Zugang zu ChatGPT.

Die Vereinbarung läuft 27 Monate, vom 1. Oktober 2026 bis zum 31. Dezember 2028. Laut GSA umfasst die Berechtigung Exekutive, Legislative und Judikative des Bundes sowie Regierungen von Bundesstaaten, Kommunen und Stämmen. Laut OpenAI erweitert die Vereinbarung die Berechtigung auf eine Belegschaft im öffentlichen Sektor der USA von rund 23 Millionen Menschen.

Ein zweiter Schwerpunkt ist Cyberabwehr: Jede verifizierte Regierungsstelle soll für Daybreak Blue freigeschaltet werden, und zwar zu 50 Prozent des kommerziellen Preises, begleitet von Schulungen für Verantwortliche und Cyber-Verteidiger. Dazu kündigt OpenAI Beschaffungshilfen, Nutzungsschätzungen, Ausgabenkontrollen, Onboarding und eine erweiterte Government Academy an.

Einordnung: Mit dem Wechsel zu einem verbrauchsbasierten Modell fallen zwar Sitzgebühren weg, Kosten entstehen aber weiterhin über die Nutzung. Behörden müssen ihre Ausgaben daher selbst steuern.

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